Steingarten

 

Im Zuge der Gestaltung des Erdkellers, planen wir einen mit der Schubkarre befahrbaren Zugang, der sich dem Gelände anpasst und der Natur die Möglichkeit gibt, Einzug zu halten.

Wir entscheiden uns für große Flussbausteine, die aus unserer Gegend sind, um eine Terrassierung anzulegen, die wir dann mit Küchenkräutern  und Heilkräuter bestücken wollen.


Nicht nur ein Wärmespeicher, sondern auch eine Wärmefalle, für alles was da wachsen will und wird. Für die Tiere, die dann wieder helfen, alles im Gleichgewicht zu halten, eine tolle Wohngegend! Eidechsen, Ringelnattern und Kröten finden Schutz, die in unserem  Schneckenparadies nicht verhungern müssen.

 

Wie es dazu kommt, was es mit der gemauerten Wand auf sich hat, warum wir so einen Weg brauchen und dass wir diese Maßnahmen überhaupt ergreifen müssen, könnt Ihr hier nachlesen >Erdkeller

 

 

 

Bei der Gelegenheit verbuddeln wir noch diverse unterirdische Leitungen. Wir hatten vor dem Haus immer viel Hangwasser, das uns im Winter richtig Probleme bereitete, weil eine nicht zu bewältigende dicke Eisplatte vor dem Haus das Leben für uns und alle Besucher in Gefahr brachte, das Hühnerhaus unter Wasser setzte und auch einfach nicht schön war. Dazu kam noch das Dachwasser, das ungehindert einfach auf den Vorhof prasselte. Das ganze haben wir nun gebündelt und das Dachwasser in unseren >Schwimmteich und das Hangwasser auf das Plateau unterhalb des Gewölbekellers, kurz vor dem Bach geleitet. Da wir den Gedanken der Permakultur verfolgen, ist alles bei uns biologisch, somit unproblematisch für den Bach. Siehe auch Lösungen >Wasserführung (Artikel in Bearbeitung, Link folgt)

 

Die Einfassung für den Erdkeller ist fertig. Der Eingang ist ja der tiefste Punkt, wodurch die Obstwiese zur Terrasse wurde. Perfekt für eine Steinmauer, die im Halbschatten liegt. Auf praktischer pflückhöhe wachsen die Küchenkräuter unter dem alten Apfelbaum, in den Steinfugen allerlei heilsame Pflanzen, wie Bergfrauenmantel, Hauswurz, Rosenwurz, Austernpflanze, Zimbelkraut, Sandstrohblume und alles was da noch kommen mag.

 

 

Auch die Hangbefestigung wurde angepflanzt. Zitronenmelisse, Estragon, Bohnenkraut, Braunwurz, Küchenschelle, viele Würzkräuter und und und…

Schnittlauch, Knoblauch unter der Säulenzwetschge im “Rondell”. Alles auf bequemer Zupfhöhe.

 

 

Ganz Klasse ist auch die Idee, dass man entweder den Weg, oder direkt über die Steine als Treppe zu nutzen rauf und runter kommt. Vielleicht kann man das auf dem Bild nicht ideal erkennen. Aber im Frühjahr versuchen wir das nochmals besser zu bebildern.

 

 

Hier eine kleine Bilderserie:

                    

 

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